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Smartphone, Gaming, Streaming und Social Media gehören für Jugendliche ganz selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig wird immer mehr direkt über das Handy gekauft, abgeschlossen und bezahlt. Ein Klick auf eine Werbung, ein vermeintlich kostenloses Probeangebot oder ein In-App-Kauf kann dabei schnell zu regelmäßigen Kosten führen.

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Kostenfallen im Netz

Die häufigsten Kostenfallen, die im Internet lauern, sind:

Das Entscheidende: Nicht jede Kostenfalle ist illegal oder unseriös, viele sind eventuell jedoch hinfällig, wenn die Jugendlichen unter 18 Jahre alt sind. Hier gilt es, gemeinsam in Ruhe und ohne Vorwürfe gegenüber den Jugendlichen zu prüfen, ob ein gültiger Vertrag entstanden ist und wie man diesen am besten beendet.

Tipps für Eltern:

01 | Vor dem Klick: STOPP! 🛑

Eltern können mit Jugendlichen typische Werbeanzeigen anschauen und die folgenden Punkte abarbeiten:

S – Summe prüfen → Was kostet es wirklich, welche Extrakosten kommen auf mich zu?

T – Turnus prüfen → Einmalig oder monatlich?

O – Organisation prüfen → Wer ist der Anbieter und wie seriös ist er? → Fakeshopfinder

P – Preis nach dem Angebot prüfen → Was kostet es nach der Testphase/dem Rabatt?

P – Pause machen  Muss ich das wirklich jetzt kaufen? → Am besten 24 Stunden warten.

02 | Gemeinsam statt heimlich kontrollieren 🤝

Statt das Smartphone ständig zu kontrollieren, sollten Jugendliche lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen. Vereinbaren Sie gemeinsam, welche Käufe erlaubt sind, ab welchem Betrag nachgefragt werden muss und welche Zahlungsmittel genutzt werden dürfen. Behalten Sie außerdem Abos und Handyrechnungen gemeinsam im Blick und besprechen Sie, was bei unbekannten Abbuchungen zu tun ist.